Du willst für dein seelisches und finanzielles Wohl gleichzeitig sorgen? Dann bist du hier genau richtig. 💖

Wie letzte Woche versprochen, bekommst du heute deinen zweiten Teil des Doppelbeitrags zum Thema “Was Arme von Reichen unterscheidet” – im weitesten Sinne. Diesmal wird es aber noch ein ganzes Stück konkreter: ich gebe dir ein richtiges kleines Handwerkszeug zum Geldmanagement mit! 

In diesem Beitrag erfährst du:
– wie die Einteilung deines monatlichen Einkommens direkt in Verbindung mit deinem Wohlbefinden steht
– wie du es schaffst, dass du für dein seelisches und finanzielles Wohl gleichzeitig sorgst
– ich stelle dir die fantastische 70/30 Regel von Jim Rohn vor, einem amerikanischen Entrepreneur, und zeige dir wie du dein Einkommen und deine Einstellung zum Anwachsen bringst. 

Wir leben zur Zeit in einer echten Konsumgesellschaft. Das bedeutet, die Wirtschaft leitet uns mit ihren Werkzeugen, wie Werbung, Statussymbole etc dazu an, unser ganzes Geld auszugeben. 

Das kapitalistische Wirtschaftssystem beruht darauf, dass wir möglichst viel Geld investieren und möglichst wenig Geld unter der Matratze verstauen. 

Nun, da ist ja auch primär gar nichts dagegen einzuwenden.
Die Frage ist nur: WORIN investieren wir! 

Vermeintlich haben wir natürlich die Wahl, ob wir in nachhaltige Projekte investieren, die der Menschheit und der Umwelt zu Gute kommen und damit unsere Welt ein Stück verbessern bzw. zumindest nicht verschlimmern.
Oder ob wir unser Geld für Eigenbedarf ausgeben. 

Sind wir mal ehrlich, auf “Schmuck und schöne Kleider” wollen wir alle nicht verzichten!
Natürlich kann man sich aber überlegen, welchen Stellenwert diese Dinge in meinem Leben einnehmen. 

Wir im mitteleuropäischen Raum sind einen gewissen Standart an Luxus gewöhnt. Wir haben schöne Häuser oder Wohnungen, ein weiches Bett zum Schlafen, einen Kühlschrank mit Essen (sofern wir ihn füllen) und einen Kleiderschrank voller Winter- und Sommerklamotten. 

Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, fragen sich die Meisten von uns jeden Monat, wofür sie ihr verdientes Geld ausgeben sollen, müssen und dürfen.

Unser Monatsgehalt teilen wir uns genau ein, denn es bedarf einer Prioritätensetzung wofür wir Geld ausgegeben müssen und es ausgegeben wollen. 

Die sogenannten Fixkosten, das sind die Kosten, die man jeden Monat bezahlen muss für Miete, Versicherung, Heizung, Strom, Handy, Internet usw. machen oft einen erstaunlich großen Teil unseres Monatseinkommens aus. 

Ist dieser Betrag abbezahlt, kommen erst die richtigen Herausforderungen. Vielleicht kennst du ja den Spruch: “Am Ende des Geldes hab ich noch so viel Monat übrig”? 

Tja… wie schon erwähnt, macht uns die Gesellschaftsstruktur die Sache nicht gerade leicht.
Wir leben in einer magischen, glitzernden Welt, die überall süße Konfekte und rosa Zuckerwatte bereit hält.
Verlockungen noch und nöcher und Stimmen, die uns zuflüstern: “Kauf mich doch! Kauf mich doch, du musst mich haben! Kauf mich doch, dann wirst du glücklich!” 

Durch die Ausgaben für Dinge die eh keiner braucht und die damit verbundenen Ratenzahlungen, werden die monatlichen Fixkosten höher und der Betrag, den wir frei zur Verfügung haben, geringer. 

Freiheit! Ja, das ist so eine Sache… 

Manche sagen: Freiheit bedeutet alles zu haben, was ich haben möchte.
Andere sagen: Freiheit bedeutet, wenig zu haben und wenig zu brauchen.
Was bist du für ein Typ? 

“Weniger ist mehr” hast du sicher auch schon mal gehört, oder? 

Ich möchte dir jetzt zeigen, wie du dein monatliches Einkommen so einteilst, dass du gleichzeitig deine Fixkosten deckst, für die Zukunft vorsorgst, innovativ und kreativ sein kannst und sorgenfrei mit Wohlbefinden jeden Tag verbringst. 

Klingt zu gut um wahr zu sein?
Naja, um eine Veränderung wirst du natürlich nicht herum kommen.
Aber es ist viiiiiiieeeel einfacher als du denkst… 😉

Ich möchte dir dazu jetzt die 70/30 Regel vorstellen, wie du dein Einkommen UND deine Einstellung zum Anwachsen bringst. 

Der erste Punkt ist der Wichtigste und auch der einzige, bei dem du dich ein bisschen anstrengen darfst. 

  • LERNE mit 70% deines Einkommens auszukommen.
    “Huch!”, wirst du dir jetzt vielleicht denken. “Johanna, was redest du da! Ich komme ja schon jetzt nur knapp mit meinem Monatsgehalt aus.”
    Lass uns das einmal beleuchten: wenn du zum Beispiel 1600€ netto im Monat verdienst, sind 70% davon 1120€. Davon ziehst du jetzt die Fixkosten ab, sagen wir 900€. Somit bleiben dir immer noch 220€ für deinen Fun und Beauty Aufwand.
    Klingt doch gar nicht so übel, oder?
     
  • Von den 30 übrigen Prozent verwendest du jetzt ein Drittel für Spenden, Charity und wohltätige Zwecke.
    Großzügigkeit ist die einfachste Art, sich nachhaltig an einer Gesellschaft zu beteiligen.
    Studien beweisen, dass sich Menschen nur dann anhaltend glücklich fühlen, wenn sie ihr Glück teilen und andern helfen.
    Probiers einfach mal aus! 😉
  • Investiere ein Drittel für Projekte, die dir in der Zukunft Gewinn einbringen können.
    Hier kannst du jetzt kreativ werden, und stöbern worin du investieren möchtest. Vielleicht in Immobilien oder in eine Aktie? Vielleicht beteiligst du dich bei Crowd-Funding und wirst Teilhaber eines innovativen Startup und Mitgründer einer coolen Produktidee? 
  • Spare ein Drittel Cash im herkömmlichen Sinne.
    Du kannst natürlich selber entscheiden, ob du ein Sparkonto eröffnest oder das Geld lieber unter die Matratze stopfst.
    Jedenfalls ist es dein Notgroschen, der stetig anwachsen wird und auf den du jederzeit zurück greifen kannst, wenn mal dein Auto eine Reparatur braucht oder eine neue Waschmaschine ansteht. 

Ich hoffe du hast jetzt richtig Lust bekommen auf eine Transformation deines Bankkontos und auch deines inneren Wohlbefindens.
Mit dieser einfachen 70/30 Regel kannst du Sicherheit mit Innovation, Zukunftsorientierung mit Großzügigkeit und Bescheidenheit mit Luxus verbinden. 

Aber das wirklich transformative daran ist, dass du zu einem ganz anderen Menschen werden kannst.

Diese Methode hilft dir dabei, von einem armen zu einem reichen Menschen zu werden, in jedem Sinne der Bedeutung. 

Kommentiere gerne deine Gedanken und Erfahrungen in meiner Facebook-Gruppe. Ich freue mich schon auf deine Meinung! 

Bis nächste Woche. 

Alles Liebe bis dahin, 

Deine Johanna 

Wie sich Arme von Reichen unterscheiden

70/30 Regel: Wie du dein Einkommen UND deine Einstellung zum Anwachsen bringst.Du willst für dein finanzielles und seelisches Wohl gleichzeitig sorgen? Dann bist du hier richtig! 😉

Gepostet von Johanna Piesl am Sonntag, 16. August 2020